Ihre digitale Full-Service-Agentur in Europa

Wir ebnen Ihnen den Weg durch die digitale Transformation

codafish ist eine Online Marketing Agentur, die Unternehmen den Weg durch die digitale Transformation ebnet. Mit ihren Schwerpunkten auf modernen Open Source Technologien und Content Management Systemen wie WordPress, Drupal und Pimcore besetzt sie eine Nische, die von vielen Agenturen stiefmütterlich behandelt wird. Warum codafish sich vor zufriedenen Kunden nicht retten kann und wie das Unternehmen mit dem schnellen Wachstum umgeht, dazu die Geschäftsführer Andreas Wroblewski und Timo Müller im Interview.

Wie kann man sich als Full Service Agentur in Berlin und Hamburg von der Konkurrenz absetzen?

Timo: Es gibt natürlich viele Full Service Agenturen in Deutschland und vor allem in Berlin und Hamburg. Wir legen einen großen Wert auf Professionalität und Know How. Dies geben wir als ausgebildete Informatiker an unsere Kunden weiter. Wir fokussieren uns vornehmlich auf Open-Source-Lösungen wie z.B. die CMS-Lösungen Drupal, Pimcore oder WordPress. So gehen Marketing Spendings nicht für Lizenzkosten drauf. Im Gegensatz zu unseren Wettbewerbern punkten wir durch unsere schlanken Strukturen und stehen für Kosteneffizienz, Flexibilität und Transparenz.

Was sind die Besonderheiten von Drupal und Pimcore?

Andreas: Pimcore ist so breit aufgestellt, dass hier – angefangen von einer einfachen Website, über die Produktverwaltung eines Shops bis hin zur Realisierung komplexer Webanwendungen – fast alles möglich ist. Eine große Besonderheit ist, wie Pimcore mit Daten umgeht. Die Fülle an Datentypen zur Modellierung der Daten lässt beinah keine Wünsche offen und garantiert ein skalierbares und robustes System, was schon heute für die Zukunft gerüstet ist. Timo: Drupal setzen wir im Gegensatz zu Pimcore eher als Content Management System für Websites ein. Hier überzeugt uns die große Entwicklergemeinde, der modulare Aufbau des Systems und die Flexibilität, mit der individuelle Lösungen entwickelt werden können.

Inwieweit wird euer Angebot von Ionic und Angular angenommen?

Timo: Angular ist zunächst einmal ein Frontend-Framework, mit dem sich echte Single-Page-Webanwendungen entwickeln lassen. Ionic wiederum ist ein Aufsatz, mit dem sich die erstellten Anwendungen als mobile App ausführen lassen können. Der große Vorteil in diesem Zusammenspiel ist die Vielfältigkeit, in der Geschäftsprozesse digital abgebildet werden können, gerade in Verbindung mit Pimcore hat man so schier unbegrenzte Möglichkeiten. Ein weiterer Vorteil ist, dass man lediglich eine einzige Code-Basis für die Realisierung von Webanwendungen als auch Apps für Android und Apple iOS benötigt. Wir haben viele mittelständische Unternehmen, die ihre Geschäftswelt digital abbilden und so ihren B2B-Kunden mit ihren Online-Anwendungen einen echten Mehrwert bieten möchten.

Ihr seid erst wenige Jahre am Markt. Wie lang war die Durststrecke und wie seid ihr auf potenzielle Kunden zugegangen?

Timo: Ich kann mich noch gut daran erinnern, als Andreas und ich die Idee mit der Gründung einer Digitalagentur hatten. Anfang 2017 konkretisierten sich unsere Vorstellungen und so haben wir knapp ein Jahr geplant. Der schwierigste Teil der Planung war, einen Namen für unsere Agentur zu finden. Gestartet haben wir unseren Agenturbetrieb im Juni 2018. Natürlich haben wir uns die Frage gestellt wie wir die Selbstständigkeit finanzieren können. Wir hatten aber das Glück, dass wir direkt mit einem großen Pimcore-Projekt starten konnten und somit nichts von einer Durststrecke mitbekommen haben.

Eure Kunden beschreiben euch als sehr professionelle und gut organisierte Agentur. Wie macht ihr das? Habt ihr gut strukturierte Departments oder eine Führung, die den Überblick behält?

Timo: Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche und verzichten auf unnötigen Overhead. Wir setzen gezielt Tools ein, die unsere Kunden und uns bei der Arbeit unterstützen. Wir verwenden z.B. Jira als Ticketsystem, mit dem wir Anforderungen und den aktuellen Bearbeitungsstand dokumentieren. Außerdem setzen wir voll auf moderne Kommunikationstools wie Slack und Microsoft Teams, um eine direkte Kommunikation mit den Kunden zu ermöglichen. Unser Netzwerk aus freien Mitarbeitern setzen wir gezielt ein und unterstützt uns bei der Arbeit. Und na klar, müssen wir als Geschäftsführer auch immer einen Überblick haben, was gerade in der Agentur geschieht.

Die Digitalisierung ist längst bei den KMU angekommen. Merkt ihr das?

Andreas: Was wir merken ist, dass gerade die Anforderungen, die sich durch die digitale Transformation ergeben, mehr werden. Ich meine damit die Prozesse und Workflows, die Firmen heutzutage lieber auf dem digitalen Weg lösen möchten, da dies auch von ihren Kunden so erwartet wird. Das Internet als Plattform ist nicht nur effektiver und spart Kosten, sondern liefert gleichzeitig noch einen Mehrwert – bspw. die Auswertung und Analyse gewonnener Daten. Viele Firmen haben das erkannt und fragen das explizit bei uns an.

Die Online-Präsenz von Unternehmen wird immer wichtiger. Bedeutet das, dass die Wünsche der Kunden immer spezifischer werden?

Andreas: Nun, vor Beginn eines jeden Projekts steht natürlich die Planung. In unserer kostenfreien Erstberatung wird der Rahmen des Projektes abgesteckt und der Weg für eine vertrauensvolle und transparente Zusammenarbeit vorbereitet. Die Anforderungen des Kunden lassen anfangs meist viel Spielraum für Spekulation. Erst nach gezieltem nachfragen, erkennen sie, wo die Reise hingeht und werden dann spezifischer. Hier besteht die Kunst darin, sich in den Kunden hineinzuversetzen und schon proaktiv zu verstehen, was er eigentlich möchte, auch wenn er das selbst noch nicht so genau weiß. Das ist wichtig für die zeitliche und monetäre Abschätzung seiner Anforderungen und das ist ja letztlich der Grundstein für ein erfolgreiches Projekt und einen zufriedenen Kunden.

Welche bedeutenden Veränderungen für die Branche erwartet ihr in Zukunft?

Andreas: Also eins ist klar, die Branche wird immer schnelllebiger. Es müssen immer größere Datenmengen erfasst, ausgewertet und mit anderen Systemen ausgetauscht werden. Das Thema Mobilität wird immer wichtiger. Der Kunde möchte von überall auf seine Dienste und Daten zugreifen. So müssen Anwendungen und deren Bedienoberflächen mobil optimiert werden. Auch müssen diese Anwendungen auf lokale Gegebenheiten, wie z.B. fehlendes Netz oder Geolokation geeignet reagieren.

Und abschließend: Wie ist eure Vision für die nächsten Jahre mit codafish?

Timo: Unser Hauptziel ist es zu wachsen und uns auf dem Markt gut zu positionieren. Wir möchten uns mit zukunftsträchtigen Technologien wie die der künstlichen Intelligenz beschäftigen, um unseren Kunden im Mittelstand innovative Lösungen anzubieten und den Standort Deutschland zu stärken.

"Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche und verzichten auf unnötigen Overhead. Wir setzen gezielt Tools ein, die unsere Kunden und uns bei der Arbeit unterstützen."
Timo Müller, CEO

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